Produktdesigner

Praecura Studio

In Studio entstehen Abschluss- und Schadenstrecken, Fragebögen, Tariflogik und Dokumente. Jede Änderung wird als neue Produktversion gespeichert und lässt sich vor dem Livegang mit Testfällen prüfen. Für einen neuen Tarif braucht es kein IT-Projekt.

Formbuilder

Anfrage, Abschluss- und Schadenstrecken selbst gestalten

Im Formbuilder werden Felder angelegt, per Drag & Drop geordnet, Pflichtfelder markiert und die Prämienlogik abgebildet. Die fertige Strecke läuft in der Verwaltung, im Kundenkonto und eingebettet auf der eigenen Webseite.

  • Sichtbarkeits- und Anzeigebedingungen
  • Hinweise und Validierungsregeln
  • Prämienlogik und Policiendokumente

Anfrage statt Auto-Abschluss

Anfragestrecken für die nachgelagerte Policierung

Nicht jedes Produkt soll automatisch policieren. Eine Anfragestrecke erzeugt deshalb eine Anfrage zur Policierung statt eines Abschlusses. Sachbearbeiter starten sie in der Verwaltung, außerdem lassen sich Anfragen im Kundenkonto listen.

  • Eingehende Anfragen in der Verwaltung bearbeiten, etwa als manuelle Anfrage beim Versicherer
  • Überführung in Angebot oder Vertrag, sobald die Rückmeldung vorliegt
  • Derselbe Formbuilder und dieselbe Datenbasis wie bei Abschlussstrecken

Eigene Fragebögen mit Kunden teilen

Fragebögen gegenüber Kunden erstellen

Fragenbögen, zum Beispiel für einen Deckungsabgleich, gestalten und über das Kundenkonto mit Kunden teilen

  • Direktlink zur Beantwortung mit Kunden teilen
  • Datenübernahme aus den Antworten in den Bestand

Berechnung

Versionierbare Tariflogik und Gültigkeiten

Die Prämienberechnung wird unter Verwendung der Risikofragen aus den Abschlusstrecken direkt in Studio konfiguriert. Tariftabellen, wie beispielsweise Zonen oder Faktoren, werden als Tabellen per CSV-Import gepflegt. Alternativ können auch Schnittstellen der Versicherer angebunden werden.

  • Geänderte Werte gelten ab einem Stichtag, laufende Verträge behalten ihre Konditionen
  • Auf Wunsch modellieren wir das Produkt gemeinsam

Qualität vor dem Livegang

Testfälle, Vorschau und Fehlerübersicht

Testfälle bündeln Kundendaten, Eingaben und Zahlungsmethode zu einem Szenario. Mit einem Testfall lässt sich die Strecke als Vorschau durchgehen, Dokumente erzeugen und die Berechnung nachrechnen, ohne dass ein echter Vertrag entsteht. Die Fehlerübersicht listet alle Validierungsfehler und Warnungen des Produkts. Am Produkt selbst ist erkennbar, ob es fehlerfrei ist.

  • Testfälle je Produkt anlegen und bei Produktänderungen rechnen
  • Vollständige Fehlerübersicht mit Direktlink zur betroffenen Stelle

Dynamische Dokumente

Dokumente und Nummernkreise je Produkt

Versicherungsschein, Angebot, Antrag und Nachtrag werden dynamisch aus den Vertragsdaten erzeugt. Benennung und Gestaltung werden je Produkt festgelegt. Ein neues Dokument startet leer oder aus einer Vorlage. Nummernkreise vergeben Versicherungsschein-, Angebots-, Anfrage- und Schadennummern nach eigenen Regeln.

  • Eigene Formate über Präfixe, Nummern-Offset und Transformationsfunktionen, auch getrennt für Nachtrag und vorläufigen Vertrag
  • Warnung, bevor ein Nummernvorrat zur Neige geht

Umdeckungen

Fremdbestände in Studio-Produkte überführen

Verträge aus Fremdbeständen werden über Umdeckungsprozesse in ein Studio-Produkt übernommen. Das Quelldaten-Schema beschreibt, wie die Altdaten aufgebaut sind. Skripte ordnen sie den Feldern des Zielprodukts zu. Der Kunde erhält ein Anschreiben, das die Widerrufsfrist startet. Läuft die Frist ohne Ablehnung ab, wird die Umdeckung fortgesetzt und optional ein Fristablauf-Schreiben verschickt.

  • Quelldaten-Schema im Builder anlegen oder aus vorhandenen Daten ableiten
  • Umdeckungsläufe nach Zielprodukt und Versicherer filtern
  • Anlage von Umdeckungen auch per Connect API

Studio CLI für Entwicköer

Developer-Centric: Produkte lokal in der eigenen Entwicklungsumgebung bearbeiten

Mit der Studio CLI wird ein Produkt in die eigene Entwicklungsumgebung heruntergeladen: Berechnung, Trigger, Dokumente und Snippets als TypeScript, Strecken als JSON. Bearbeitet wird in der eigenen Entwicklungsumgebung mit vollständiger Typisierung ein voller Flexibilität der eigenen AI-Agenten. Jeder Push legt eine neue Produktversion an, die im Versionsverlauf erscheint wie eine Änderung im Browser.

Fragen zu Praecura Studio

Wie Produkte, Strecken und Tariflogik in Studio entstehen, wer damit arbeitet und was ohne Entwicklungsprojekt live geht.

Die Berechnung ist als TypeScript hinterlegt. Dazu kommen Produktvariablen mit Gültigkeitszeiträumen, Datenquellen für Tariftabellen sowie Snippets und globale Helferfunktionen für wiederkehrenden Code. Auf diese Weise lässt sich jede Kompositsparte als Produkt abbilden.


In den Datenquellen. Dort werden die Spalten angelegt und die Werte als CSV importiert, die Berechnung greift darauf zu. Mehrere Produkte können dieselbe Datenquelle nutzen. Neue Werte erfordern daher keine Codeänderung.


Nein. Eine Tarifänderung wird in Studio gespeichert und gilt ohne Entwicklungsprojekt und ohne Release. Über Gültigkeitszeiträume lässt sich festlegen, ab wann neue Werte rechnen. Der Versionsverlauf dokumentiert jede Änderung.


Mit Testfällen. Ein Testfall enthält Kundendaten, Eingaben und Zahlungsmethode. Damit lässt sich die Strecke als Vorschau durchgehen, Dokumente erzeugen und die Berechnung prüfen. Trigger lassen sich mit Testdaten ausführen, inklusive Logs. Die Fehlerübersicht zeigt alle offenen Validierungsfehler und Warnungen des Produkts.


Versicherungsschein, Angebot, Antrag und Nachtrag als dynamische Dokumente, die je Produkt benannt und gestaltet werden. Ein neues Dokument startet leer oder aus einer Vorlage. Nummernkreise vergeben Versicherungsschein-, Angebots-, Anfrage- und Schadennummern nach eigenen Regeln.


Ja, mit Triggern je Produkt für Verträge, Angebote, Nachträge, Entwürfe und Anfragen. Für jeden Trigger werden Zeitpunkt, Priorität und Fehlerverhalten festgelegt. Remote Functions führen zusätzlich eigene Logik aus, etwa als Datenquelle für Autocomplete-Felder in der Strecke.


Strecken, Fragebögen, Dokumente, Nummernkreise und Datenquellen lassen sich ohne Programmierung konfigurieren. Für Berechnung und Trigger sind TypeScript-Grundkenntnisse nötig. Entwicklerteams können Produkte mit der Studio CLI lokal bearbeiten. Alternativ übernehmen wir die Produktmodellierung als Dienstleistung oder binden das Produkt per Schnittstelle (z.B. BiPRO) an den Rechenkern des Versicherers an.


Neugierig?

Schreib uns oder vereinbare einen Termin. Wir zeigen Studio am Beispiel des eigenen Produkts, von der Strecke über die Tariflogik bis zum ersten Testfall.