Was Core umfasst, wie der Bestand hineinkommt und wo die Grenzen liegen.
Core ist die Bestandsführung und Datenbasis von Praecura: Kunden, Verträge, Nachträge, Zahlungen, Dokumente und Kommunikation in einem System, dazu die Abschlussstrecken für Angebot, Antrag und Policierung. Bausteine wie Schadenmanagement, Umdeckungen, Jahresfragebögen oder Sanktionslistenscreening lassen sich bei Bedarf dazubuchen. Mehr dazu in der Modulübersicht.
Nein. Core funktioniert eigenständig und ist zugleich die Voraussetzung für alle weiteren Module: Self-Service, Studio, Connect und Sense setzen auf dem Core-Bestand auf und lassen sich jederzeit ergänzen.
Über die Connect-Schnittstelle: Verträge, Kunden und Dokumente lassen sich per API anlegen, auch massenhaft aus Altsystemen. Fremd- und Offline-Verträge werden als eigener Bestand geführt und können später umgedeckt werden (falls geplant). Bei der Übernahme unterstützt unser Team.
Ja, auf zwei Wegen: Entweder rechnet Praecura über eine in Studio hinterlegte Produktlogik und policiert direkt, oder das Produkt wird per Schnittstelle (z.B. BiPRO) beim Versicherer gerechnet und abgeschlossen. Die Berechnungslogik muss allerdings einmal initial hinterlegt werden. Ganz ohne Tarifberechnung bleibt Core für Bestand, Schaden, Umdeckung und Kommunikation nutzbar; dafür genügen Kunden- und Vertragsdaten.
Praecura ist im Kompositgeschäft spartenagnostisch: Jede Sparte wird als konfigurierbares Produkt modelliert statt fest im System hinterlegt.
Die Bestandsverwaltung deckt Direkt- bzw. Versicherer-Inkasso ab, inklusive Online-Zahlungen und Zahlungsverlauf je Vertrag. Eine eigene Buchhaltung ist nicht enthalten; Makler-Inkasso ist in der Entwicklung, dafür nehmen wir aktuell Beta-Tester auf.
Als geplanter Prozess: Kundenanschreiben per Post oder E-Mail, Widerrufsfrist mit jederzeitigem Widerspruchsrecht, dann Kündigung und Neuabschluss zum Termin, lückenlos in der Chronik dokumentiert. Umdeckungen werden per Schnittstelle oder direkt im System angelegt, auch massenhaft für ganze Bestände. Vorraussetzung ist, dass das Zielprodukt in Praecura rechenbar ist.